Mentor/in - Pflegeberufe Jobs

168 aktuelle Mentor/in - Pflegeberufe Stellenangebote

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Gesundheits- und Krankenpfleger als Lehrer für Pflegeberufe (m/w/d)

KLINIK BAVARIA Kreischa / ZscheckwitzCha, Dresden

Wir suchen engagierte Fachkräfte mit einem Abschluss in Gesundheitswissenschaften oder einen Master in Medizin- oder Berufspädagogik. Ideale Bewerber bringen praktische Erfahrung im Lehrbereich mit und besitzen gute Medienkompetenz sowie MS-Office-Kenntnisse. Empathie und Kommunikationsstärke im Umgang mit jungen Menschen sind uns besonders wichtig. Wir bieten übertarifliche Bezahlung, abgestimmt auf Qualifikation und Erfahrung. Unser Team besteht aus kreativen Köpfen, die Wert auf ein harmonisches Miteinander legen. Profitieren Sie von vielseitigen, zukunftsorientierten Aufgabengebieten und moderner Ausstattung in einem engagierten Arbeitsumfeld.
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Operationstechnische Assistenz (m/w/d) OTA / Pflegefachkraft (m/w/d)

BG Klinikum Hamburg gGmbHHamburg

Das BG Klinikum Hamburg ist Ihr Expertenteam für die Akutversorgung und Rehabilitation von schwerverletzten und berufserkrankten Menschen. Mit über 2.500 engagierten Mitarbeitenden bieten wir umfassende Unterstützung, um Patienten vom Unfallort zurück ins Leben zu begleiten. Unsere Fachbereiche, darunter Handchirurgie, Traumatologie und Neurochirurgie, zeichnen sich durch hohe OP-Erfahrung aus. Sichern Sie sich jetzt Ihren Traumjob in unserem Klinikum: Besuchen Sie unsere Stellenanzeigen auf StepStone.de. Nutzen Sie zudem die Möglichkeit, Ihren Jobagenten einzurichten und aktuelle Karrieretipps zu entdecken. Vertrauen Sie auf unsere Expertise für Ihre Gesundheit!
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Fachgesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d) / Pflegefachkraft (m/w/d) Traumatologische Intensivstation

BG Klinikum Hamburg gGmbHHamburg

Das BG Klinikum Hamburg bietet umfassende Akutversorgung und Rehabilitation für schwerverletzte und berufserkrankte Menschen. Über 2.500 engagierte Mitarbeitende setzen sich täglich für die Rückkehr der Patienten ins Leben ein. Das Klinikum ist bekannt für seine exzellente Intensivpflege und professionelle Wundversorgung. Hier stehen Menschen im Mittelpunkt, die individuelle Unterstützung benötigen. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich über Stellenangebote zu informieren und Ihren Traumjob zu finden! Besuchen Sie Step Stone.de für Arbeitgeberinformationen, Gehaltsdaten und Karrieretipps, um Ihre berufliche Zukunft zu gestalten.
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Tierarzt und Tierschutzbeauftragter (m/w/d)

LabcorpMünster

Abcorp sucht einen engagierten Tierarzt und Tierschutzbeauftragten (m/w/d) zur Verstärkung unseres wachsenden Teams in Münster. Als renommierter Anbieter in der Diagnostik- und Arzneimittelentwicklung bieten wir spannende Karrieremöglichkeiten. Bei Labcorp arbeiten Sie mit Experten und unterstützen Gesundheitsdienstleister sowie Forscher. Profitieren Sie von attraktiven Gehaltsdaten und umfassenden Karrieretipps auf Step Stone.de. Zur vollständigen Stellenanzeige und für weitere Informationen besuchen Sie bitte Step Stone.de. Verpassen Sie nicht die Chance, Ihren Traumjob im Tierschutz zu finden – jetzt Jobagent einrichten!
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Pflegefachkraft als Praxisanleiter:in (w/m/d)

Korian Deutschland GmbHVeitsbronn

Werde Praxisanleiter:in (w/m/d) bei Korian und teile Dein Wissen! Du bist Mentor:in und Trainer:in für neue Mitarbeitende und unterstützt deren praktische Ausbildung. Mit Deiner Führung förderst Du das Wachstum anderer und trägst zu einer positiven Arbeitsatmosphäre bei. Bei uns hast Du die Möglichkeit, Aufgaben zu übernehmen, die einen echten Unterschied machen. Setze Dich für das Wohl unserer Bewohner:innen und Mitarbeiter:innen ein und bringe Deine Leidenschaft für den Pflegeberuf ein. Bewirb Dich jetzt und gestalte gemeinsam mit uns eine bessere Zukunft in der Pflege!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft - Praxisanleiter:in (w/m/d)

Korian Deutschland GmbHIrmtraut

Werde Praxisanleiter:in (w/m/d) bei Korian und führe als Mentor:in neue Mitarbeitende. Hast du eine Leidenschaft für Wissenstransfer und möchtest anderen helfen, zu wachsen? In dieser Rolle übernimmst du die praktische Ausbildung und bist entscheidend für die Entwicklung unserer Teams.Durch deine Anleitung tust du Gutes für die Menschen, die uns anvertraut sind. Deine Erfahrung und Empathie sind der Schlüssel, um unsere Bewohner:innen und Mitarbeitenden zu unterstützen. Bewirb dich jetzt und sei Teil einer verantwortungsvollen Mission in der Pflege!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Praktikant zur Pflegefachkraft / zum Pflegehelfer (m/w/d)

Pflegedienst Adamowicz GmbHPirna

Starten Sie Ihre Karriere als Praktikant zur Pflegefachkraft oder Pflegehelfer (m/w/d) in Vollzeit! Unter Anleitung erfahrener Fachkräfte führen Sie wichtige pflegerische Maßnahmen durch, darunter die Messung von Vitalwerten und Blutzucker. Auch die Medikamentenvergabe sowie die ausführliche Pflegedokumentation gehören zu Ihren Aufgaben. Ideal für Sie, wenn Sie eine Ausbildung zum Altenpfleger oder Gesundheits- und Krankenpfleger absolvieren. Ihre Freude an der Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen und Ihre Teamfähigkeit machen Sie zur idealen Besetzung. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines engagierten Pflege-Teams!
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Arbeitskleidung Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d)

Passat Pflegeresidenz GmbHHamburg

Seit 2016 bieten wir 115 Bewohner:innen ein sicheres und liebevolles Zuhause. Unsere Einrichtung besteht aus drei spezialisierten Wohnbereichen, die persönliche und vertrauensvolle Betreuung garantieren. Hygienevorschriften und sorgfältige Pflegedokumentation sind für uns oberste Priorität. Zudem sorgen modernste EDV-Systeme und eine engagierte Heimverwaltung für Qualität und Transparenz. Besuchen Sie Step Stone.de, um Ihren Traumjob in der Pflege zu finden. Informieren Sie sich über Arbeitgeber, Gehälter und Karrieremöglichkeiten – Ihre Zukunft beginnt hier!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Ambulante Pflegefachkraft (m/w/d)

Diedrich – Krankenpflege zu Hause Inh. Manuela DiedrichHalle Saale

Seit 1991 bieten wir als kompetenter ambulanter Pflegedienst zuverlässige Betreuung für Pflegebedürftige in ihrem gewohnten Zuhause. Unsere umfassenden Leistungen umfassen sowohl Grund- als auch Behandlungspflege und unterstützen zusätzlich in der hauswirtschaftlichen Versorgung. Wir legen großen Wert auf individuelle Beratung und maßgeschneiderte Lösungen für jeden Klienten. Aktuell suchen wir engagierte Mitarbeiter für EDV, Mentoring und ambulante Betreuung. Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihren Traumjob zu finden – besuchen Sie Step Stone.de. Dort finden Sie auch wertvolle Informationen zu Arbeitgebern, Gehaltsdaten und Karrieretipps.
Unbefristeter Vertrag Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d)

Johanniter-Krankenhaus TreuenbrietzenTreuenbrietzen

Sie suchen eine neue Herausforderung als Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d)? Werden Sie Teil unseres engagierten Teams, das Verantwortung und Teamarbeit schätzt! Wir bieten Ihnen attraktive Benefits wie ein 13. Monatsgehalt, 30 Tage Urlaub sowie betriebliche Altersvorsorge. Profitieren Sie von umfassenden Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten und einem unterstützenden Arbeitsumfeld. Bei uns erwarten Sie zudem Einkaufsvorteile, Mitarbeitendenfeste und Hilfe bei der Wohnungssuche. Bewerben Sie sich jetzt online über unser Bewerberportal und gestalten Sie Ihre berufliche Zukunft mit uns!
Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Mentor/in - Pflegeberufe wissen müssen

Mentor/in - Pflegeberufe Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Mentor/in - Pflegeberufe wissen müssen

Zwischen Großbaustelle Pflege und dem Einmaleins an Menschlichkeit: Mentorinnen und Mentoren im Pflegeberuf

Ein Blick in die Personalküche eines durchschnittlichen Pflegeheims oder einer großen Klinik, irgendwo zwischen Harz und Allgäu: Stimmengewirr, Termine, viel Kaffee, oft zu wenig Schlaf. Und, deutlich wahrnehmbar, diese Mischung aus Überforderung und Kampfgeist im Team. Wer hier landet, als frische Pflegekraft, als Umsteiger aus anderen Berufszweigen oder als jemand, der nach Sinn und Perspektiven im Job sucht, wird bald merken: Papier ist geduldig, Pflege dagegen unberechenbar. Mittendrin: Mentoren und Mentorinnen – Bindeglied, Rettungsanker, Kompass. Aber was genau bedeutet diese Rolle eigentlich? Und lohnt das überhaupt, in Zeiten von Fachkräftemangel, Applaus von den Balkonen und stagnierenden Tarifdebatten? Ich meine: Es kommt drauf an. Aber davon später mehr.


Was Mentoren in der Pflege tun – und warum sie wichtiger sind als ihr Ruf

Wer den Beruf ergreift, stellt sich schnell auf ein Wechselbad ein. Kaum ist das Namensschild angesteckt, prasseln die Erwartungen schon los: Anleitung, Fachwissen, Routine im Umgang mit Menschen – oft unter Zeitdruck. Mentoren sind in diesem Gefüge der Gegenentwurf zum starren Regelbetrieb. Sie begleiten neue Kolleginnen und Kollegen, helfen beim Einstieg, übersetzen nicht nur Handlungsanweisungen, sondern auch unausgesprochene Regeln, die, ehrlich gesagt, den Alltag viel mehr prägen als manche Checkliste. Manchmal sind sie „nur“ Patin für die erste Nachtschicht, manchmal begleiten sie die Entwicklung über viele Monate mit wachsamem Auge und einem Ohr im Gespräch.

Eine typische Mentorentätigkeit? Gibt’s fast gar nicht. Zwischen Einarbeitung, Krisenintervention und, ja, zwischendurch auch dem „gemeinsamen Händewaschen“ nach emotionalen Schichten sind sie gleichzeitig Lehrende, Vertrauenspersonen, manchmal Sprachrohr zu den Stationsleitungen – und im Idealfall leben sie vor, wie Fairness und Kollegialität auch unter Stress funktionieren können. Die Bandbreite reicht von offizieller Einarbeitung über kollegiale Supervision bis hin zu Konfliktmanagement – ein Schweizer Taschenmesser, wenn man so will. Oder: Immer da, wo der Schuh drückt.


Qualifikation mit Bauchgefühl – aber nicht aus der Lameng

Was sollte man mitbringen, wenn man selbst Mentor oder Mentorin werden will? Natürlich, eine abgeschlossene Pflegeausbildung ist Pflicht, gern auch erste Berufserfahrung. Aber es bleibt nicht bei den Formalitäten. Viel wichtiger (ja, deutlich wichtiger) sind kommunikative Fähigkeiten, Geduld und diese Mischung aus Empathie und Standfestigkeit, die man eben nicht einfach per Seminarbescheinigung nachweisen kann. Wer Schwierigkeiten mit dem Verunsichern von frisch Ankommenden hat oder regelmäßig in Konflikten den Fluchtreflex bekommt, sollte vielleicht einen Moment innehalten.

Manche sagen, man wächst in die Rolle. Ich stimme zu – mit Einschränkungen. Klar, fachliche Weiterbildung, vielleicht mal ein Didaktik-Seminar oder ein spezielles Mentorenprogramm schaden bekanntlich nicht. Aber: Der Alltag prüft anders. Der Ton auf Station ist selten einfühlsam. Wer allzu „pädagogisch wertvoll“ auftritt, wird oft belächelt. Trotzdem braucht es diese Reflexion – nicht nur als Pflichtübung im Lerntagebuch, sondern um zu erkennen, wann man selbst an die Grenzen stößt. Eins ist sicher: Wer selbst schon mal schwimmen gelernt hat, weiß, worauf es beim Halten über Wasser ankommt. Klingt abgedroschen, stimmt aber.


Gehaltsspanne, Tarifträume und der Zahn der Realität

Und jetzt Butter bei die Fische. Mit Idealen allein pachtet man kein Häuschen, zahlt keine Miete und fährt keinen zuverlässigen Kleinwagen. Wie sieht es aus mit der Bezahlung? Ernüchternd: Der Mentorenzusatz bringt selten üppige Gehaltssteigerungen. Oft handelt es sich um Zulagen – ein paar Hundert Euro, manchmal weniger, und, ja nach Träger, auch gelegentlich ein spürbares Plus. Es gibt Regionen, da gleichen die Zuschläge kaum die gestiegene Verantwortung aus. Tarifverträge, öffentlich-rechtliche Häuser – hier ist das Gehalt wenigstens halbwegs transparent, im privaten oder kirchlichen Sektor mehr ein Verhandlungsspiel.

Willkommensprämien locken gelegentlich, nachhaltige Gehaltspfade sind die Ausnahme. Trotzdem berichten viele Kolleginnen und Kollegen – gerade mit ein paar Jahren Erfahrung –, dass die eigentliche Wertschätzung eher in Entwicklungsmöglichkeiten liegt: Leitung der Einarbeitungsteams, Zugang zu Fortbildungen, oder Aufstiegschancen etwa Richtung Praxisanleiter oder Pflegemanagement. Wer sich also nur am Grundbetrag orientiert, wird womöglich enttäuscht. Aber: Für manche wiegt Gestaltungsspielraum mehr als ein starrer Lohnzettel.


Unbesetzte Stühle, Stellengesuche und die Geister der Überarbeitung: Die Arbeitsmarktlage

Stichwort: Markt. Die Nachfrage nach Mentorinnen und Mentoren ist da – deutlich, laut, teils verzweifelt. Kein Wunder, bei steigender Fluktuation im Team und hohen Ausstiegsquoten unter jungen Pflegekräften. Es gibt Bundesländer (man denke an Brandenburg oder Teile Sachsens), da kommen auf eine gecastete Mentorin locker 15 Neueinsteiger pro Saison. Im städtischen Westen ist das Angebot besser, aber die Strukturprobleme bleiben. Fast grotesk: Während vielerorts um jede Fachkraft gerungen wird, werden die Mentorinnenrollen manchmal so nebenbei vergeben – nicht selten ohne angemessene Entlastung.

Das Dilemma: Die Rolle wird dringend gebraucht, ist aber strukturell nicht überall anerkannt. In manchen Einrichtungen darf der Titel gar nicht auf die Visitenkarte, weil die Geschäftsführung die teuren Fortbildungen scheut. Wer auf dem Land arbeitet, kämpft öfter mit Personalnotstand und Überstunden. Einstiegswillige oder Wechselbereite stehen häufig zwischen zwei Stühlen: Bleiben, weiter rackern, doch noch eine Spezialisierung dranhängen? Oder wechseln, neue Lüfte schnuppern, mit Aussicht auf echte Entwicklung? Leichte Antwort? Gibt es nicht.


Digitalisierung, Vereinbarkeit und was sonst noch bleibt

Manche reden von der Zukunft der Pflege und meinen: Roboter, digitale Tools, Telemedizin. Klingt nett, ist aber für Mentorinnen im Alltag (noch) selten sichtbar. Elektronische Dokumentation, Apps für die Dienstplanung, vielleicht einmal Videokurse für Neueinsteiger: Das ist es meist schon. Der große Technikschub bleibt aus – vielerorts bestimmt das gute alte Gespräch Rapport und Qualität.

Wichtiger ist, wie Mentorinnen den Spagat schaffen: Einerseits Kolleginnen begleiten, anderseits selbst arbeitsfähig und geistig stabil bleiben. Vereinbarkeit, ein sogenannter Trendbegriff, ist hier kaum ein Luxus, sondern pure Selbstverteidigung. Viele wählen Teilzeitmodelle oder Pooldienste für mehr Freiheit – was wiederum zu noch mehr Personalengpässen führt, ein schöner Zirkelschluss. Familienfreundlichkeit, flexible Schichten? Je nach Arbeitgeber Glückssache. Was oft unterschätzt wird: Mentoren erleben nicht nur fachliche, sondern auch emotionale Grenzerfahrungen, teilen Sorgen, feiern kleine Erfolge, aber stehen auch an vorderster Front, wenn’s auf der Station brennt. Das brennt manchmal aus – muss aber nicht. Wer gut reflektiert, sich kollegial vernetzt und regelmäßig aus dem Tunnel rausschaut, bewahrt eher die Balance.


Mein Fazit? (Mit ironischer Seitenbemerkung, versteht sich …)

Wer Mentor oder Mentorin in der Pflege werden will, sollte wissen: Das ist kein Sprungbrett zu Gold und Glamour, sondern – wenn’s gut läuft – ein Weg zu echter Gestaltung und Sinn. Man wird wachsen, gelegentlich scheitern, oft mehr lernen als lehren. Und vielleicht, in einem dieser legendären Stationsmomente zwischen Kaffee, Notfall und Korridorgeflüster, merkt man plötzlich: Hier zählt, was Menschen einander weitergeben. Und wenn das nicht zumindest halbwegs motiviert – na, was dann?


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